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    17-06-2008 [16:27:08] Kategorien , , , , von dorothea
  10. Studien über Handystrahlung offenbar gefälscht Zwei aufsehenerregende Studien über Erbgutschäden durch Handystrahlung basieren offenbar auf gefälschten Daten. Wie der "Spiegel" berichtet, hat eine Labortechnikerin an der Medizinischen Universität Wien über Jahre hinweg Werte einfach erfunden. Dies habe die Untersuchung einer von der Universität eingesetzten Kommission ergeben. Die Hochschule fordert nun, dass die Studien zurückgezogen werden. Die Angestellte wurde auf frischer Tat ertappt und ist geständig. Laut Universität sei das Arbeitsverhältnis beendet worden. Von der Manipulation sollen zwei Studien betroffen sein, die 2005 und 2008 veröffentlicht wurden. Die Untersuchungen hatten bereits bei geringer Mobilfunkdosis Brüche im Erbgut von Zellen festgestellt. Die Universität wolle nun untersuchen, wie sich die leitenden Professoren von einer einfachen Laborkraft hinters Licht führen lassen konnten.
  11. Yingxiu (Reuters) - UN-Generalsekretär Ban Ki Moon hat bei einem Besuch im chinesischen Erdbebengebiet die Reaktion der Behörden auf die Naturkatastrophe als vorbildlich gewürdigt. In den Trümmern der völlig zerstörten Stadt Yingxiu im Epizentrum des Bebens machte sich Ban am Samstag ein Bild von den Zerstörungen und den Aufräumarbeiten. Der chinesische Ministerpräsident Wen Jiabao schloss ein Ansteigen der Totenzahl auf 80.000 nicht aus.
  12. Gasrausch im Wilden Westen Amerika braucht Energie: Viel Gas und Öl sind notwendig, um den american way of life am Laufen zu halten. Und Amerika braucht heimische Energie, sagt die Bush-Regierung und will deshalb die Gasförderung im Bundesstaat Wyoming massiv ausbauen. Statt der bestehenden 700 Gasquellen soll es bald 5000 geben - ein Alptraum für Natur und Umwelt und für die Farmer.
  13. Nach der Eskalation ausländerfeindlicher Gewalt in Südafrika hat Präsident Thabo Mbeki einen Einsatz der Armee angeordnet. "Präsident Thabo Mbeki hat einer Bitte der Polizei für den Einsatz des Militärs entsprochen, um anhaltende Angriffe auf Ausländer in der Gauteng-Provinz zu stoppen", teilte das Amt des Präsidenten mit. Zu der Provinz gehören die Städte Johannesburg und Pretoria.
  14. Tibeterinnen bei Anti-China-Protesten in Nepal festgenommen KATHMANDU: In Nepal hat die Polizei bei anti-chinesischen Protesten mehr als 500 Tibeterinnen festgenommen. Die Frauen, überwiegend Nonnen, seien vorübergehend in Gewahrsam genommen worden, teilten die Behörden des Himalaya-Staates mit. Es war das erste Mal, dass ausschließlich Frauen an einer Protestveranstaltung gegen die Tibet-Politik Pekings beteiligten. Nepal unterstützt die harte Haltung der chinesischen Führung im Konflikt um Tibet und ist wiederholt gegen tibetische Demonstranten vorgegangen. China ist ein wichtiges Geberland und Handelspartner Nepals.
  15. EU appelliert an Birma RANGUN: Trotz gestiegener Hilfsleistungen für die Opfer der Zyklon-Katastrophe zeichnen Helfer ein immer düsteres Bild von der Lage in Birma. Das Leben von bis zu 1,5 Millionen Menschen sei akut durch Seuchen gefährdet, erklärte die britische Organisation Oxfam in Bangkok. Das deutsche Technische Hilfswerk nennt die Zerstörungen durch den Sturm schlimmer als die der Tsunami-Katastrophe vor dreieinhalb Jahren. Die Europäische Union forderte die Militärjunta auf, das Land weiter zu öffnen. Die EU sei zu weiterer Unterstützung bereit, sagte Entwicklungskommissar Louis Michel. Dazu müsse aber die professionelle Verteilung der Hilfsgüter vor Ort gewährleistet sein. Das Welternährungsprogramm, das Rote Kreuz und andere Organisationen verstärkten unterdessen ihre Lieferungen. - Die Behörden in Birma geben die Zahl der Todesopfer durch 'Nargis' jetzt mit 28.400 an, 5.000 mehr als bisher. Internationale Experten gehen von mehr als 100.000 Toten aus.

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