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  4. Zehntausende fliehen vor Gewalt in Südafrika Vor 35 Minuten Johannesburg (AFP) — Seit Beginn der ausländerfeindlichen Gewalt in Südafrika vor zwei Wochen sind zehntausende Menschen aus ihren Häusern vertrieben worden. Allein das Rote Kreuz kümmert sich nach eigenen Angaben um 25.000 Flüchtlinge hauptsächlich in Johannesburg. In Kapstadt suchten rund 10.000 Menschen Zuflucht in Lagern, wie die Stadtverwaltung mitteilte. Vielfach waren die Aufnahmekapazitäten erschöpft, zudem drohte die Ausbreitung von Krankheiten. Die Zahl der Toten stieg auf 50.
  5. Studien über Handystrahlung offenbar gefälscht Zwei aufsehenerregende Studien über Erbgutschäden durch Handystrahlung basieren offenbar auf gefälschten Daten. Wie der "Spiegel" berichtet, hat eine Labortechnikerin an der Medizinischen Universität Wien über Jahre hinweg Werte einfach erfunden. Dies habe die Untersuchung einer von der Universität eingesetzten Kommission ergeben. Die Hochschule fordert nun, dass die Studien zurückgezogen werden. Die Angestellte wurde auf frischer Tat ertappt und ist geständig. Laut Universität sei das Arbeitsverhältnis beendet worden. Von der Manipulation sollen zwei Studien betroffen sein, die 2005 und 2008 veröffentlicht wurden. Die Untersuchungen hatten bereits bei geringer Mobilfunkdosis Brüche im Erbgut von Zellen festgestellt. Die Universität wolle nun untersuchen, wie sich die leitenden Professoren von einer einfachen Laborkraft hinters Licht führen lassen konnten.
  6. Yingxiu (Reuters) - UN-Generalsekretär Ban Ki Moon hat bei einem Besuch im chinesischen Erdbebengebiet die Reaktion der Behörden auf die Naturkatastrophe als vorbildlich gewürdigt. In den Trümmern der völlig zerstörten Stadt Yingxiu im Epizentrum des Bebens machte sich Ban am Samstag ein Bild von den Zerstörungen und den Aufräumarbeiten. Der chinesische Ministerpräsident Wen Jiabao schloss ein Ansteigen der Totenzahl auf 80.000 nicht aus.
  7. Gasrausch im Wilden Westen Amerika braucht Energie: Viel Gas und Öl sind notwendig, um den american way of life am Laufen zu halten. Und Amerika braucht heimische Energie, sagt die Bush-Regierung und will deshalb die Gasförderung im Bundesstaat Wyoming massiv ausbauen. Statt der bestehenden 700 Gasquellen soll es bald 5000 geben - ein Alptraum für Natur und Umwelt und für die Farmer.
  8. Nach der Eskalation ausländerfeindlicher Gewalt in Südafrika hat Präsident Thabo Mbeki einen Einsatz der Armee angeordnet. "Präsident Thabo Mbeki hat einer Bitte der Polizei für den Einsatz des Militärs entsprochen, um anhaltende Angriffe auf Ausländer in der Gauteng-Provinz zu stoppen", teilte das Amt des Präsidenten mit. Zu der Provinz gehören die Städte Johannesburg und Pretoria.
  9. Chance für Frieden oder taktisches Manöver? Bei indirekten Gesprächen haben Israel und Syrien die Grundlage für ein Friedensabkommen erarbeitet. Fraglich ist allerdings, ob Israels Ministerpräsident Ehud Olmert eine Mehrheit für den Plan gewinnen kann. Viele Israelis vermuten ohnehin nur ein taktisches Manöver des Ministerpräsidenten.
  10. Boykott oder Spiele? Kurz vor den olympischen Spiele in China ist der Konflikt um den Status der Provinz Tibet eskaliert. Viele Tibeter fordern mehr Rechte und befürchten das langsame Verschwinden ihrer Kultur - doch Peking schlägt die Unruhen mit harter Hand nieder.
  11. Tibeterinnen bei Anti-China-Protesten in Nepal festgenommen KATHMANDU: In Nepal hat die Polizei bei anti-chinesischen Protesten mehr als 500 Tibeterinnen festgenommen. Die Frauen, überwiegend Nonnen, seien vorübergehend in Gewahrsam genommen worden, teilten die Behörden des Himalaya-Staates mit. Es war das erste Mal, dass ausschließlich Frauen an einer Protestveranstaltung gegen die Tibet-Politik Pekings beteiligten. Nepal unterstützt die harte Haltung der chinesischen Führung im Konflikt um Tibet und ist wiederholt gegen tibetische Demonstranten vorgegangen. China ist ein wichtiges Geberland und Handelspartner Nepals.
  12. EU appelliert an Birma RANGUN: Trotz gestiegener Hilfsleistungen für die Opfer der Zyklon-Katastrophe zeichnen Helfer ein immer düsteres Bild von der Lage in Birma. Das Leben von bis zu 1,5 Millionen Menschen sei akut durch Seuchen gefährdet, erklärte die britische Organisation Oxfam in Bangkok. Das deutsche Technische Hilfswerk nennt die Zerstörungen durch den Sturm schlimmer als die der Tsunami-Katastrophe vor dreieinhalb Jahren. Die Europäische Union forderte die Militärjunta auf, das Land weiter zu öffnen. Die EU sei zu weiterer Unterstützung bereit, sagte Entwicklungskommissar Louis Michel. Dazu müsse aber die professionelle Verteilung der Hilfsgüter vor Ort gewährleistet sein. Das Welternährungsprogramm, das Rote Kreuz und andere Organisationen verstärkten unterdessen ihre Lieferungen. - Die Behörden in Birma geben die Zahl der Todesopfer durch 'Nargis' jetzt mit 28.400 an, 5.000 mehr als bisher. Internationale Experten gehen von mehr als 100.000 Toten aus.
  13. Litauen gibt Widerstand gegen EU-Russland-Gespräche auf VILNIUS: Litauen hat seinem Widerstand gegen Verhandlungen über ein neues Partnerschaftsabkommen der Europäischen Union mit Russland aufgegeben. Außenminister Petras Vaitiekunas sagte, die EU habe zugesagt, die litauischen Sorgen bei den Verhandlungen mit Russland zu berücksichtigen. Diese soll Ende Juni beim EU-Russland-Gipfel in Sibirien anlaufen. Litauen hatte bisher darauf beharrt, dass Russland zuerst seine Beziehungen zu seinen direkten Nachbarn verbessern müsse. Vaitiekunas war zuvor mit dem slowenischen Außenminister Dimitrij Rupel gesprochen, dessen Land derzeit den EU-Ratsvorsitz innehat. Die EU will in dem Abkommen vor allem ihre wirtschaftlichen Beziehungen zu Russland neu regeln. Sie erhofft sich unter anderem mehr Zuverlässigkeit bei russischen Öl- und Gaslieferungen.
  14. Empörung über Militärjunta in Birma International sorgt das Verhalten Birmas für Empörung. Bundeskanzlerin Angela Merkel sagte, es sei ihr "vollkommen unverständlich, dass die Armeeregierung in Birma die angebotene, dringend benötigte Hilfe nicht ins Land lässt". Sie verlangte von der Regierung, ihre Position zu ändern. Zugleich forderte sie den UN-Sicherheitsrat auf, sich mit der Katastrophe zu befassen.
  15. "Clinton kann den Trend wohl nicht mehr umkehren" Nach den Vorwahlen in North Carolina und Indiana haben sich die Chancen von Obama auf die Präsidentschaftskandidatur weiter verbessert. Ihm fehlen noch 185 Stimmen, Clinton liegt inzwischen 150 Stimmen hinter ihm. Doch trotzdem will sie nicht aufgeben. Welche Möglichkeiten hat sie noch?

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