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  1. Studien über Handystrahlung offenbar gefälscht Zwei aufsehenerregende Studien über Erbgutschäden durch Handystrahlung basieren offenbar auf gefälschten Daten. Wie der "Spiegel" berichtet, hat eine Labortechnikerin an der Medizinischen Universität Wien über Jahre hinweg Werte einfach erfunden. Dies habe die Untersuchung einer von der Universität eingesetzten Kommission ergeben. Die Hochschule fordert nun, dass die Studien zurückgezogen werden. Die Angestellte wurde auf frischer Tat ertappt und ist geständig. Laut Universität sei das Arbeitsverhältnis beendet worden. Von der Manipulation sollen zwei Studien betroffen sein, die 2005 und 2008 veröffentlicht wurden. Die Untersuchungen hatten bereits bei geringer Mobilfunkdosis Brüche im Erbgut von Zellen festgestellt. Die Universität wolle nun untersuchen, wie sich die leitenden Professoren von einer einfachen Laborkraft hinters Licht führen lassen konnten.
  2. Yingxiu (Reuters) - UN-Generalsekretär Ban Ki Moon hat bei einem Besuch im chinesischen Erdbebengebiet die Reaktion der Behörden auf die Naturkatastrophe als vorbildlich gewürdigt. In den Trümmern der völlig zerstörten Stadt Yingxiu im Epizentrum des Bebens machte sich Ban am Samstag ein Bild von den Zerstörungen und den Aufräumarbeiten. Der chinesische Ministerpräsident Wen Jiabao schloss ein Ansteigen der Totenzahl auf 80.000 nicht aus.
  3. Tibeterinnen bei Anti-China-Protesten in Nepal festgenommen KATHMANDU: In Nepal hat die Polizei bei anti-chinesischen Protesten mehr als 500 Tibeterinnen festgenommen. Die Frauen, überwiegend Nonnen, seien vorübergehend in Gewahrsam genommen worden, teilten die Behörden des Himalaya-Staates mit. Es war das erste Mal, dass ausschließlich Frauen an einer Protestveranstaltung gegen die Tibet-Politik Pekings beteiligten. Nepal unterstützt die harte Haltung der chinesischen Führung im Konflikt um Tibet und ist wiederholt gegen tibetische Demonstranten vorgegangen. China ist ein wichtiges Geberland und Handelspartner Nepals.
  4. EU appelliert an Birma RANGUN: Trotz gestiegener Hilfsleistungen für die Opfer der Zyklon-Katastrophe zeichnen Helfer ein immer düsteres Bild von der Lage in Birma. Das Leben von bis zu 1,5 Millionen Menschen sei akut durch Seuchen gefährdet, erklärte die britische Organisation Oxfam in Bangkok. Das deutsche Technische Hilfswerk nennt die Zerstörungen durch den Sturm schlimmer als die der Tsunami-Katastrophe vor dreieinhalb Jahren. Die Europäische Union forderte die Militärjunta auf, das Land weiter zu öffnen. Die EU sei zu weiterer Unterstützung bereit, sagte Entwicklungskommissar Louis Michel. Dazu müsse aber die professionelle Verteilung der Hilfsgüter vor Ort gewährleistet sein. Das Welternährungsprogramm, das Rote Kreuz und andere Organisationen verstärkten unterdessen ihre Lieferungen. - Die Behörden in Birma geben die Zahl der Todesopfer durch 'Nargis' jetzt mit 28.400 an, 5.000 mehr als bisher. Internationale Experten gehen von mehr als 100.000 Toten aus.
  5. Litauen gibt Widerstand gegen EU-Russland-Gespräche auf VILNIUS: Litauen hat seinem Widerstand gegen Verhandlungen über ein neues Partnerschaftsabkommen der Europäischen Union mit Russland aufgegeben. Außenminister Petras Vaitiekunas sagte, die EU habe zugesagt, die litauischen Sorgen bei den Verhandlungen mit Russland zu berücksichtigen. Diese soll Ende Juni beim EU-Russland-Gipfel in Sibirien anlaufen. Litauen hatte bisher darauf beharrt, dass Russland zuerst seine Beziehungen zu seinen direkten Nachbarn verbessern müsse. Vaitiekunas war zuvor mit dem slowenischen Außenminister Dimitrij Rupel gesprochen, dessen Land derzeit den EU-Ratsvorsitz innehat. Die EU will in dem Abkommen vor allem ihre wirtschaftlichen Beziehungen zu Russland neu regeln. Sie erhofft sich unter anderem mehr Zuverlässigkeit bei russischen Öl- und Gaslieferungen.
  6. Uni vertauschte Vaterschaftstests An der Universität Tübingen sind vor neun Jahren zwei Vaterschaftstests vertauscht worden. Aufgrund des falschen Gutachtens bekam eine Mutter jahrelang keine finanzielle Unterstützung vom Vater ihres Kindes.
  7. Volvo muss wegen zu kleinen Fußraums zahlen Der Autohersteller Volvo zahlt einen Teil des Kaufpreises an einen Autokäufer aus Wiesloch zurück. Der Mann hatte Klage eingereicht, weil ihm der Fußraum seines Sportcoupes zu klein war.
  8. Details zur Unterschlagung bei Bundesbank Bei dem Unterschlagungsfall in der Mainzer Bundesbank-Niederlassung geht die Mainzer Staatsanwaltschaft bislang von einem Schaden von 33.000 Euro aus. Gegen den inzwischen entlassenen Mitarbeiter der Bundesbank wird wegen Diebstahls ermittelt.
  9. Wie die Lebensmittelbranche die Verbraucher täuscht Die Lebensmittelpreise steigen - auch in Deutschland. Schuld daran sind vor allem die gestiegenen Preise auf dem Weltmarkt. Das sagen zumindest die deutschen Hersteller und Händler. Viele dieser Preissteigerungen sind jedoch made in Germany.
  10. Herr, wirf Sprit vom Himmel... Über die hohen Preise an den Zapfsäulen wird nicht nur hierzulande gemeckert, auch dem Amerikaner stinkt der teure Sprit gewaltig. Sie schimpfen auf die unanständigen Konzerne, Politiker versprechen, was sie ohnehin nicht einlösen können - aber es hilft alles nicht. Und wenn alles nichts mehr hilft, dann hilft ja bekanntlich nur noch eines...
  11. Alle Passagiere der "Mona Lisa" in Sicherheit Das vor Lettland auf Grund gelaufene deutsche Kreuzfahrtschiff "Mona Lisa" ist am Abend evakuiert worden. Alle 651 Passagiere seien wohlbehalten von Bord gebracht worden, hieß es am Abend von der lettischen Küstenwache.
  12. Sicherheits- und Außenpolitik im Alleingang Die Parteien in Berlin streiten sich über die Idee eines Nationalen Sicherheitsrates. In Washington ist er seit Jahrzehnten Realität - und sein Einfluss ist ständig gewachsen. Genau das, was die Gegner eines deutschen Sicherheitsrats im Kanzleramt fürchten.
  13. Discounter Lidl verliert nach Bespitzelungen Marktanteil Der Discounter Lidl hat nach Angaben von Marktforschern nach der Bespitzelung von Mitarbeitern beim Marktanteil verloren. Laut einer Analyse der GfK ist der Rückgang jedoch vergleichsweise gering. Das Geld sei den Kunden „offenbar näher" als die Moral, folgert die GfK.
  14. IBM now looks to be a sub-contractor in the FBI's identification program Initially, IBM was upset and voiced its vehement protest when the FBI did not award it the contract, in a public bid, for its biometric identification program called NGI (Next Generation Identification); instead, the contract went to Lockheed Martin Corporation. But now, IBM seems to have decided that if you can't beat them, you join them. Over the next 10 years, some one billion dollars is to be invested in the development of new systems for scans of fingerprints, palms, irises, and facial biometrics. The project also includes the establishment of a large database that, according to current plans, will not only be used by criminal prosecutors and border guards to identify criminals and potential terrorists, but will also serve as a platform for companies who want to review their staff.
  15. Microsoft zieht Übernahmeangebot für Yahoo! zurück Meldung vorlesen Nach einem drei Monate langen Tauziehen hat der Softwareriese Microsoft sein milliardenschweres Übernahmeangebot für den Internet-Konzern Yahoo! zurückgezogen. Beide Seiten konnten sich nicht auf einen Kaufpreis einigen. Yahoo! habe sich trotz eines zuletzt nochmals erhöhten Angebots nicht bewegt, teilte Microsoft am Samstagabend mit. "Ganz klar: Das Geschäft kommt nicht zustande", schrieb Konzern-Chef Steve Ballmer in einem am Samstagabend von Microsoft veröffentlichten Brief an Yahoo!.

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